25.08.2016

Rezension: Der Duft von Eisblumen




Titel: Der Duft von Eisblumen
Autor/in: Veronika May
Seitenanzahl:  368 SeiteVerlag: Diana Verlag


Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann auf die Stoßstange. Jetzt steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Immerhin „darf“ sie Sozialstunden bei der 88-jährigen Dorothea von Katten ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann.




Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da der Schreibstil ziemlich flüssig und in einem angenehmen Tempo ist.

Rebekka finde ich sehr sympathisch, auch wenn mich ihre Art manchmal etwas genervt hat, weil ich diese "Karriere-Geilheit" nicht immer nachvollziehen konnte.

Für mich ist die Geschichte ab einem drittel bzw. ab der Hälfte total vorhersehbar gewesen, was mir die Lust etwas genommen hatte.

Der Schreibstil und die Charaktere waren jedoch sehr überzeugend und durchaus sehr sympathisch, daher gehe ich mit gemischten Gefühlen an dieses Buch.

Es ist ein Buch für "zwischendurch", wo man nicht zuviel Nachdenken muss und wo man nicht immer unbedingt jede freie Minuten lesen "muss", weil dieses "Suchtheitsgefühl" auf der Strecke bleibt, eben wegen der Vorhersehbarkeit.




Ein Buch mit tollem Schreibstil, netten Charakteren und einer guten Kerngeschichte, die jedoch zu offensichtlich ist. Für mich ein absolutes "Zwischendurch-Buch" ohne Suchtpotential, daher nur 3 Hamster von 5.


1 Kommentare:

Kari hat gesagt…

Na, da bin ich ja mal gespannt, das nehme ich mir als nächstes vor :)
Danke für eine erste Meinung ♥

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