01.07.2016

Rezi: So kalt wie Eis, so klar wie Glas


Titel: So kalt wie Eis, so klar wie Glas
Autor/in: Oliver Schlick 
Verlag: Ueberreuter Verlag
Seitenanzahl: 384 Seiten



Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich?



Das Cover ist wirklich ein Schmuckstück für jedes Regal und hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext klang aussergewöhnlich und hatte mich überzeugt direkt am Erscheinungsdatum mir dieses Buch zu kaufen. 



Zum Inhalt möchte ich nichts schreiben, denn ich finde da reicht der Klappentext aus. 



Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach, so dass ich relativ gut in die Geschichte rein kam und mich schnell auf die Geschehnisse einlassen konnte. Ebenfalls die Detailtreue Beschreibungen der Situationen oder das aussehen wie z.B. von Niklas fand ich klasse. 



Die Charaktere sind interessant und sehr sympathisch, natürlich gibt's 1-2 Charaktere die man weniger mag, aber sonst wäre das Buch auch nicht interessant und das gehört für mich vollkommen dazu.



Wer hier auf eine richtige Liebesromanze hofft, ist hier jedoch falsch. Es wird ein paar mal Andeutungen gemacht und kleine Abschnitte damit versehen, aber hier geht es mehr um die Schneekugeln und die ganzen Ereignisse. 



Das Buch ist für Jugendliche, ich bin 27 und fand es dennoch sehr gut und fand das die Geschichte mal etwas vollkommen anderes war. 



Ich könnte evtl. 1 Sternchen abziehen, weil es ab und an mal etwas zu "offensichtlich" war, aber da dies ja auch für jüngere Leser ist, ist es für mich akzeptabel. 






Ein Buch was sich wirklich gelohnt hat und das nicht nur wegen dem schönen Cover. Wer Lust auf eine einzigartige und nicht vergleichbare Geschichte hat, der sollte unbedingt dieses Buch kaufen. 











1 Kommentare:

Sarah Natusch hat gesagt…

Ich habe das Buch letztes Jahr um Weihnachten rum gelesen und fand es super!

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