29.05.2016

Rezi: Skin - das Lied der Kendra



Titel: Skin - das Lied der Kendra
Autor/in: Ilka Tampke
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag









Inhaltsangabe:

Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den 
Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …

Rezi:

Das Cover ist durch diesen kräftigen ein wirklicher Hingucker im Bücherregal und alleine deshalb musste ich den Klappentext einfach lesen, da das Cover einfach neugierig macht.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut, er ist verständlich, flüssig und fesselnd - alles was man bei einem wirklich guten Buch benötigt.

Die Geschichte an sich entwickelt sich für meinen Geschmack genau passend, es wird nicht direkt losgelegt, sondern der Leser wird in kleinen Schritten immer mehr in die Geschichte hinein geschickt - indem man die Hauptfiguren und dessen Lebensstil kennenlernen kann.

Die Hauptfigur Ailia  ist eine sehr sympathische Person, die aber leider im laufe der Geschichte recht naive und egoistische Entscheidungen trifft, aber wenn ich ehrlich bin, ich kann das komplett nachvollziehen, da sie in ihrem Leben nicht viel Lebenserfahrung sammeln konnte und die Kochmutter sie sehr behütet hat. Hätte sie nun immer richtig und perfekt gehandelt, wäre Ailia für mich nicht authentisch gewesen, daher finde ich es von der Autorin bemerkenswert, dass sie sich so viele Gedanken gemacht hat um dem Charakter soviel Wiedererkennungswert zu schenken. Dies gilt übrigens für sämtliche Charaktere in diesem Buch. Man merkt jedem Charakter seine größte Stärke und auch Schwäche an.

Die Geschichte entwickelt sich in kleinen Schritten und macht am Ende doch eine für mich zu schnelle Entwicklung, so das es schnell den Eindruck erweckt, dass das Buch bald zu Ende ist und man schnell ein Ende finden muss, das fand ich sehr schade und hat auch etwas in meiner Bewertung dadurch eingebüßt.

Das Ende an sich fand ich zwar nicht toll, aber eigentlich passt es perfekt zu der Geschichte - ich bin hier also im Zwiespalt wie ich es finden soll.

Ich fand das Buch einfach nur :authentisch, fesselnd und total dramatisch - ich habe es auch innerhalb von 4 Tagen durchgelesen, da ich nicht aufhören konnte es zu lesen.

Potential für einen zweiten Teil hätte das Buch, konnte im Internet aber leider nichts finden, würde es aber sofort kaufen, wenn es später wirklich einen geben sollte.

Ich vergebe trotz zwei Kritikpunkten trotzdem 5 Hamsterchen, da ich finde, dass das Buch grandios ist und ich es auch sofort Weiterempfehlen würde. 




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