12.05.2016

Rezi: Die Welt ist kein Ozean






Titel: Die Welt ist kein Ozean
Autor/in: Alexa Hennig von Lange
Seitenanzahl: 352 Seiten 
Verlag: cbt 




Klappentext: 


Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?


Rezi:


Wenn man den Klappentext liest, hofft man auf eine sehr tiefgründige Story mit ernstem Hintergrund gemischt mit einer schönen Liebesgeschichte, zumindest ist es mir so ergangen. Leider wurde ich dann doch etwas enttäuscht. Die Ansätze waren wirklich klasse, aber irgendwie hat mir der Tiefgang in der gesamten Story gefehlt, irgendwie wurde ich mit Tucker nicht warm und die ganze Liebesgeschichte ging mir irgendwie zu schnell und teilweise fand ich es etwas unlogisch, da er ja die Krankheit hatte und dann plötzlich alles so "einfach" verlief. Immerhin kannten die beiden sich ja kaum und dann so eine extreme Entwicklung von Tucker? (Möchte nicht zu viel verraten!) 

Auch hätte ich mehr Tiefgang im Bereich der psychischen Krankheiten erwartet, da sie ja nun mal das Praktikum in einer Klinik gemacht hat. 

Das Ende kam mir zu plötzlich, ich war irgendwie überrumpelt und fand das es wirkte nach dem Motto "Das Buch muss nun fertig sein", ich hätte da irgendwie mehr erwartet. 

Der Schreibstil allerdings gefiel mir gut und Franzi war auch sehr sympathisch, natürlich hier und da naiv, aber das hatte ihre Rolle als behütetes Mädchen automatisch mit sich gebracht. Auch fand ich einige Aspekte sehr schön, wie die enge Freundschaft zwischen Franzi und Nellie oder die typischen Probleme mit den Eltern. Daher gebe ich dem Buch trotz der Kritik noch 3 Hamsterchen. 

Für zwischendurch ist das Buch wirklich in Ordnung, aber mehr leider auch nicht. 






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